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Karriere

Das Frischelager in Gleschendorf bei Scharbeutz ist jetzt zur Weihnachtszeit randvoll mit Obst, Gemüse und Molkereiprodukten. Im Minutentakt wird gepackt, beladen und an Markant ausgeliefert. Mittendrin im Trubel: die beiden Auszubildenden Steve Kautz und Samer Jalal sowie Niederlassungsleiter Axel Ivens.

Die orangefarbenen „Ameisen“, die elektrischen Hubwagen, machen ihrem Namen alle Ehre: Im riesigen Frischelager in Gleschendorf wuseln die wendigen Fahrzeuge wie Ameisen durch die 25 Gänge. Jetzt in der Weihnachtszeit herrscht in dem Lager Hochbetrieb, 200 Menschen leisten hier Großartiges. Köstlichkeiten wie Lachs oder Raclette-Käse, Walnüsse, Orangen, Mandarinen, Rotkohl oder Kartoffeln sind im Dezember heiß begehrt. Einer der Ameisenfahrer ist Samer Jalal. Der 23-Jährige ist jetzt in seinem zweiten Ausbildungslehrjahr. Er will Fachlagerist werden, und seine Hilfe wird in der stressigsten Zeit des Jahres unbedingt gebraucht. Mit der Ameise kann er mittlerweile im Schlaf umgehen. „Ganz am Anfang war ich noch unsicher“, berichtet der gebürtige Iraker. „Aber jetzt mache ich alles locker mit einer Hand.“ Samer Jalal fährt die Waren ebenso flink wie vorsichtig zum Tor, wo die Lkw-Fahrer sie abholen. Er schätzt, dass er in der Vorweihnachtszeit etwa sechs Tonnen am Tag bewegt. „Ich habe auch Nachtschichten. Natürlich ist es stressig, aber ich mag es“, sagt Samer Jalal.

Sahne vor Weihnachten, fettarmer Joghurt nach Silvester
Niederlassungsleiter Axel Ivens ist gerade ebenfalls in den Hallen unterwegs. Als Ansprechpartner für alle steuert der 53-Jährige den Personaleinsatz und Warenfluss. Er ist seit 27 Jahren dabei, hat das Frischelogistikzentrum der Bartels-Langness Handelsgesellschaft sozusagen von der Geburtsstunde an mitgeprägt. „Die Weihnachtszeit ist tatsächlich speziell“, sagt der Chef. „Es gehen hier zum Beispiel die doppelten Mengen an Kartoffeln raus. Oder Rosenkohl: Normal sind 150 Säcke am Tag, jetzt sind es 1.000.“

Sahne, Crème fraîche oder Mascarpone sind in der Vorweihnachtszeit ebenfalls echte Renner. „Nach Silvester ist dann stattdessen fettarmer Joghurt angesagt“, erzählt Axel Ivens und lacht. Die 15.000 Quadratmeter Lagerfläche sind jetzt eng bepackt. „Wir werden natürlich auch daran gemessen, dass wir passgenau einkaufen. Das Lager darf auch nicht zu voll sein, denn für die frischen Waren haben nur ein paar Tage zum Abverkauf.“

Eine Flotte an Lastwagen
Damit alles pünktlich in die Märkte kommt, stehen zwischen den großen Toren am Frischelager in Gleschendorf 20 der typischen blau-roten Lastwagen bereit. Es handelt sich um kurz gekoppelte Tandemzüge. Einer, der seit Kurzem diese großen Lkws fahren darf, ist Steve Kautz. Er macht in Gleschendorf gerade seine Ausbildung zum Berufskraftfahrer. „Ich wollte schon immer Lkw fahren“, erzählt der 37-Jährige, der zuvor schon im Einzelhandel bei famila gearbeitet hat. Gerade ist er mit Packen beschäftigt. „Das sind schon riesige Bottiche hier mit Steckrüben, Kohl und Kartoffeln“, sagt er. „Ich sehe es als Herausforderung, alles in den Lkw zu bekommen und nichts stehenzulassen.“ Ist das geschafft, beginnt der Teil seiner Arbeit, den er besonders mag: Markant-Märkte in Norddeutschland muss er ansteuern. „Ich fahre manchmal auch nachts oder am Wochenende. Aber das ist für mich in Ordnung.“ Nach den Festtagen wird es in Gleschendorf wieder entspannter. Dann sind der Niederlassungsleiter mit seinem ganzen Team und die Azubis stolz, die vielen Köstlichkeiten pünktlich und passgenau ausgeliefert zu haben.

Viel Wert legen famila und die Muttergesellschaft Bartels-Langness (Bela) auf die Ausbildung des Berufsnachwuchses. Interessierte können jederzeit gern ihre Bewerbungsunterlagen einsenden.

Online informieren
Infos zu den verschiedenen Ausbildungsberufen sowie Videos mit Berufsporträts gibt es im Internet: www.bela-karriere.de/wir-als-ausbilder

Bewerbung
Über die Stellenbörse auf www.bela-karriere.de, per E-Mail an personalentwicklung@bela.de oder per Post an Bartels-Langness Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Personalabteilung, Alte Weide 7–13, 24116 Kiel