Nachhaltigkeit

Angesichts der Umweltprobleme, die riesige Plastikberge verursachen, werden Alternativen gesucht – und auch gefunden. Markant arbeitet stetig an Maßnahmen, um unsere Umwelt weiter zu schützen. Das neue Zeitalter ressourcenschonender Verpackungskonzepte hat längst begonnen, wie diese Beispiele aus unseren Warenhäusern zeigen:

Netze statt Plastik

Apfelglück

Nach Bananen und Bio-Gurken wurden in den Markant Obst- und Gemüseabteilungen jetzt auch die Äpfel aus ihrem Plastikbeutel befreit. Neben der losen Ware gibt es verschiedene Gebinde, die nun in kompostierbaren Netzen oder Vollpappschalen angeboten werden. Dies betrifft zum Start die 1,5 kg- bzw. 2 kg-Gebinde Elstar und Holsteiner Cox. Weitere Sorten werden je nach Verfügbarkeit folgen.

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Biologisch abbaubare Verpackungen

Die Wraps, Laugenstangen und Sandwiches von Hofgut und auch die Hofgut-Desserts sehen zwar aus wie in Kunststoff verpackt, die schützende Hülle besteht allerdings aus Polymilchsäure (PLA). Sie wird aus Maisstärke oder Molke gewonnen, besitzt hervorragende Eigenschaften als Verpackungsmaterial und ist innerhalb weniger Wochen komplett biologisch abbaubar.

Die Produktverpackungen der Hofgut Convenience Artikel bestehen aus Polylactiden, kurz PLA. Dieses Material ist biologisch abbaubar. Als Rohstoff wird Stärke genutzt, die hauptsächlich aus Mais gewonnen wird. Übrigens: Auch das bei Markant erhältliche Einweggeschirr besteht aus PLA. Doch auch dieser Kunststoff darf keinesfalls auf den Kompost. Aufgrund mangelnder Temperatur und Luftfeuchtigkeit würde es mehrere Jahre dauern bis sich die Verpackung vollständig zersetzt hat. Die meisten industriellen Kompostierungsanlagen lehnen die Annahme ab, weil auch ihr Kompostzyklus zu kurz ist. PLA muss also ebenfalls in der Gelben Tonne entsorgt werden. In der Müllverbrennungsanlage wird PLA zur Energiegewinnung genutzt und setzt dabei nur so viel CO2 frei, wie beim Wachstum der Pflanzen aufgenommen wurde. Dies ist ein Vorteil gegenüber nicht biologisch abbaubaren Kunststoffen.

Mit den Verpackungsalternativen geht Markant einen großen Schritt in die richtige Richtung. Wer seinen Hausmüll deutlich reduzieren möchte, sollte jedoch trotzdem auf Mehrweg-Tragetaschen oder die waschbaren Hofgut-Netze setzen. Je öfter diese eingesetzt werden, desto besser!

Hofgut Obst- und Gemüsenetze

Sie haben sich schon super etabliert, die stabilen Netze für Obst, Gemüse und auch für Brötchen aus der Marktbäckerei. Sie sind waschbar und lassen sich mit einem Zugband leicht verschließen. Einmal kaufen und immer wieder mitbringen.

Nachhaltigkeit
Tüten

Tüten aus Zuckerrohr

Sie sehen fast genauso aus wie die bisherigen Plastiktütchen und erfüllen ihren Zweck genauso gut, bestehen aber zu über 85 Prozent aus nachwachsendem Zuckerrohr. In den Obst- und Gemüseabteilungen, sowie den Fleisch- und Käsetresen sind die neuen, recyclingfähigen Beutel von „I’m green“ bereits im Einsatz.

Ein großer Punkt in Sachen Umweltschutz sind die Knotenbeutel, die für einen hygienischen Transport von losem Obst- und Gemüse sorgen. Markant setzt hierbei seit einiger Zeit auf „I’m green“, eine Alternative auf Rohrzucker- anstatt aus Erdölbasis. Dies ist nachhaltiger, da es sich bei Rohrzucker um einen nachwachsenden Rohstoff handelt. Genaugenommen handelt es sich aber auch bei den Rohrzuckertüten um Plastik, denn der Begriff „Plastik“ definiert das Verfahren und nicht nur den Basisrohstoff. Für die Herstellung werden noch wenige weitere Stoffe benötigt, die nicht kompostierbar sind, sodass der Beutel nicht für die Biotonne geeignet ist. Dennoch ist er vollständig recycelbar, sodass er in der Gelben Tonne bzw. Gelben Sack entsorgt werden muss.

Recyclingpapier an den Frischetheken

Auch an den Käse- und Fleischtresen hat Plastik fast ausgedient. Außen besteht das Frischepapier fürs Verpacken von Wurst und Käse nun aus braunem Recyclingpapier, innen liest man auf der dünnen Beschichtung die Aufschrift „I’m green“. Das bedeutet: Was aussieht und sich anfühlt wie eine herkömmliche Kunststofffolie, besteht zu mindestens 85 Prozent aus nachwachsendem Zuckerrohr. Dasselbe Material wird auch für die Tüten zum Einpacken von Frischfleisch verwendet.

Nachhaltigkeit
Um Fleisch und Käse von der Theke bestmöglich zu verpacken, wird es vom Fachpersonal in Papier eingeschlagen. Auch hier setzt Markant auf eine nachhaltige Variante. Es handelt sich um Recyclingpapier, das mit „I’m green“-Folie beschichtet ist. Die beiden Schichten müssen bei der Entsorgung voneinander getrennt werden. Einfach Folie abziehen und in der Gelben Tonne entsorgen. Das Papier gehört in die Altpapiertonne.
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Banderole statt Tüte

Bio-Gurken, Bio-Zucchini und Bananen sind nicht mehr komplett in Kunststoff eingepackt, sondern sind nur noch mit einer Banderole gekennzeichnet – das reduziert den Plastikverbrauch immens.

Oben ohne

Unsere Biogreno Naturjoghurts und der Biogreno Skyr im großen Becher präsentieren sich von nun an oben ohne im Regal. Alle Becher werden ab sofort ohne Stülpdeckel ausgeliefert. Das spart vermeidbaren Plastikmüll und schützt damit unsere Umwelt!

Nachhaltigkeit
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Die gute Flasche

Nicht Nostalgie, sondern Nachhaltigkeit ist jetzt der Grund dafür, dass es die frische Hofgut-Milch seit Kurzem in Mehrwegflaschen zu kaufen gibt. Die Hofgut-Milch stammt vom Hof der Familie Kruse aus der Gemeinde Radbruch und wird in der eigenen Molkerei direkt abgefüllt. In der hygienischen Mehrweg-Glasflasche ist die schonend pasteurisierte und homogenisierte Milch perfekt aufgehoben. Die Pfandflaschen werden einfach ausgespült und mit Deckel an den Annahmestellen für Mehrweggetränke zurückgegeben.