Salatbar

Bunte Pause mit Frischekick

Wohl kein Barbesuch ist so gesund wie jener an der Salatbar. Hier gibt es Vitamine verzehrbereit und appetitlich angerichtet. Immer mehr Kunden nutzen die Gelegenheit, sich ruck, zuck einen bunten Salat ihrer Wahl zusammenzustellen.

Wer Wert auf gesunde und vitaminreiche Ernährung legt, kommt an frischem Salat nicht vorbei. Am allerbesten schmeckt er bunt gemischt mit grünen Blättern und Gurkenscheiben, roten Tomatenstücken und Paprikastreifen, geraspelten Möhren und goldgelben Maiskörnern. Je nach Geschmack sind gewürfelter Käse, Fleischhäppchen, Minifrikadellen oder Thunfisch ein leckeres Extra. Obendrauf ein Dressing nach Wahl, schon ist die Mahlzeit fertig. Schon? Eigentlich ist ein Salat schnell gemacht, wäre da nicht das Waschen, Putzen und Schneiden der vielen Zutaten. Gut, dass es Menschen gibt, die einem diese Arbeit abnehmen.

Frühmorgens wird geschnippelt
Morgens um 6 Uhr beginnt der Arbeitstag für Meike Wierth und Mesut Saglam. Als eingespieltes Team sind die beiden für die Salatbar im Markant-Markt Alte Weide in Kiel zuständig. Frischen Kittel an, Mütze auf, Handschuhe über und los geht die Schnippelei in der Salatküche. Während Meike Wierth schon mal die ersten 40 Paprika wäscht, zerteilt, von Stiel und Kernen befreit und in mundgerechte Streifen schneidet, kontrolliert Abteilungsleiter Mesut Saglam die Bestände. Was fehlt, wird frisch aus der Obst- und Gemüseabteilung geholt. Weiter geht‘s mit Tomaten und Gurken. Die Möhren werden in der Schneidemaschine fein zerkleinert. Natürlich darf auch knackiger Eisbergsalat nicht fehlen. Nach und nach füllen sich die blitzblanken Kühlbehälter der Salatbar. Ein letzter prüfender Blick: Ist alles da? Sind die Salatdressings, die von der Firma „Zum Dorfkrug“ stammen, aufgefüllt? Um 7 Uhr, wenn der Markt seine Türen für die Kunden öffnet, ist alles perfekt.

Wöchentlich wechselnde Rezepte
In regelmäßigen Abständen wird die Salatbar kontrolliert. Die Kühltemperatur wird gemessen, Kleckerreste werden entfernt, bei Bedarf Zangen ausgetauscht und leere Schalen aufgefüllt. Besonders beliebt bei den Kunden sind auch die hausgemachten Salatkreationen. In wöchentlichem Wechsel gibt es Köstlichkeiten wie Mozzarellabällchen-Salat, Thunfisch-Salat, Käse-Geflügelfleischwurst-Salat, Bauernsalat mit Schafskäse, chinesischen Nudelsalat oder Rucola-Salat mit Walnüssen. Auch diese Spezialitäten werden täglich frisch hergestellt. Für die Zubereitung liegt in der Salatküche ein Rezeptbuch bereit. „Das brauchen wir in der Regel aber gar nicht, weil wir die Anleitungen schon im Kopf haben“, erzählt Meike Wierth. Wichtig ist auch bei den fertigen Salaten die Qualität. Hochwertige Kräutermischungen, zum Beispiel von Biogreno, und Olivenöl runden den Geschmack ab.

Pilotprojekt mit Leuchtturmcharakter
Als 2013 Markant in der Alten Weide in Kiel eröffnete, gehörte die Salatbar zu den neuen Frischeangeboten für die Kunden. „Wir waren die ersten, die das hatten“, erinnert sich Mesut Saglam. Gleich nach seiner Ausbildung bekam er die Chance, sich als Abteilungsleiter Obst und Gemüse zu bewähren. Er absolvierte eine Fortbildung mit anschließender Prüfung als Frischekaufmann. Warenkunde und Hygienekontrolle sind Bausteine dieser Spezialisierung. Alles andere ergab sich in der Praxis. „Anfangs haben wir viel länger gebraucht, jetzt wissen wir ganz genau, welche Abläufe optimal sind, welche Mengen wir benötigen“, erzählt Meike Wierth, die auch schon seit 2014 dabei ist und Tomaten schneidet, als hätte sie in ihrem Leben nie etwas anderes gemacht. Zahlreiche Mitarbeiter aus anderen Märkten sind mittlerweile bei den beiden Salatprofis in die Schule gegangen.

Salatbar

Rundum nachhaltig
Viel Wert legt man bei Markant und famila auf Nachhaltigkeit. Deshalb werden die Salatschalen aus biologisch abbaubarem Zuckerrohr hergestellt, die Deckel bestehen aus 100 Prozent recyceltem PET. Praktisch zum Mitnehmen und besonders umweltfreundlich sind die angebotenen Mehrwegbehältnisse, die Kunden gern immer wieder zum Einfüllen des Salats mitbringen dürfen. So wird Müll vermieden. Das Leergewicht der Boxen wird dann an der Kasse abgezogen.

Das Salatbar-Angebot gibt es in folgenden Häusern:
Celle, Gifhorn, Heiligenhafen, Kaltenkirchen, Norderstedt, Nortorf, Quickborn, Reinfeld, Stade, Stralsund/Strelapark, Trittau