Zukunftsweisende Kooperation zwischen der Horster Meierei im Kreis Steinburg (Schleswig-Holstein) und der Bartels-Langness Handelsgesellschaft mit ihren famila- und Markant-Märkten: Für die Qualitätsmarke Hofgut produziert die Meierei unter der Geschäftsführung von Dr. Tatjana Tegel seit wenigen Tagen frische Weidemilch mit Mehrwert. Sie schmeckt nicht nur besonders gut und kommt aus der Region, sondern garantiert den Milchbauern auch einen fairen Preis für ihr sorgsam erzeugtes Produkt. Ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie nachhaltiger Genuss funktionieren kann.

Sie hat allen Grund zum Strahlen: Dr. Tatjana Tegel, Geschäftsführerin der Horster Meierei, konnte für ihre Landwirte eine Zusammenarbeit vereinbaren, die das kleine Unternehmen einen großen Schritt nach vorn bringt. Rund 1,5 Millionen Liter frische Weidemilch werden in Horst bei Elmshorn in diesem Jahr in die schicken neuen Hofgut-Milchverpackungen abgefüllt. Hofgut steht bei Markant schon seit Langem für Produkte von hoher Qualität, oft auch aus der Region. „Wir haben in der Meierei Horst den perfekten Partner für die Herstellung einer Premium-Frischmilch gefunden, die auf traditionelle Weise und unter sehr guten Rahmenbedingungen hier in Schleswig-Holstein produziert wird“, betont Solveig Hannemann, Pressereferentin bei Bartels-Langness.

Ein fairer Preis für ein gutes Produkt
Angesichts der Krise auf dem Milchmarkt hatte Bartels-Langness für die Qualitätsmarke Hofgut nach einem Lieferanten gesucht, der hochwertige Milch zu einem sowohl für den Handel als auch für die Erzeuger fairen Preis anbieten kann. „Das Konzept der Horster Meierei hat uns überzeugt“, so Solveig Hannemann. Der kleine Traditionsbetrieb musste 2014 beinahe seine Türen für immer schließen, wenn nicht die beiden Landwirte Hans Möller und Achim Bock mutig die Initiative ergriffen hätten. Sie mobilisierten Unterstützer und wandelten die Meierei in eine Liefer- und Konsumgenossenschaft um. Heute sind rund 200 Konsumenten und elf bäuerliche Betriebe echte Partner. „Wir zahlen einen angemessenen Rohmilchpreis. Damit können die Bauern wirtschaften, notwendige Investitionen vornehmen und ihre Betriebe am Leben erhalten“, erklärt Dr. Tatjana Tegel.

Mit Weidegang, ohne Gentechnik
Voller Überzeugung vertritt die Geschäftsführerin die Philosophie der Meierei. Dazu gehört, dass alle Bauern, die Milch nach Horst liefern, ihren Kühen Weidegang ermöglichen, dass sie auf den Einsatz gentechnisch erzeugten Futters verzichten und dass sie in Schleswig-Holstein zu Hause sind. Swantje Bues ist die Tochter von Hubert und Petra Rehse aus Stafstedt, die zu den derzeit elf Lieferanten gehören. „Wir haben rund 50 Kühe, die jeden Tag rund ums Jahr raus können“, erzählt sie. „Wir sind sehr glücklich mit dem Wechsel zur Horster Meierei. Unsere Rinderhaltung ist aufwendiger, aber dafür sind die Tiere gesünder. Und der größere Aufwand wird jetzt anständig entlohnt.“ Swantje Bues freut sich mit ihrer Familie über das Mitspracherecht bei der strategischen Ausrichtung – und darüber, Fotos vom Hof und ihrer Familie auch auf den Hofgut-Verpackungen zu finden. „Ist doch toll, dass die Verbraucher wirklich sehen können, woher die Milch stammt“, sagt Swantje Bues, die es kaum erwarten kann, auf die neue Hofgut-Milch mit Verkostungen aufmerksam zu machen.

Nachhaltig und „enkelsicher“
Nicht die Profitmaximierung, sondern, wie Dr. Tatjana Tegel es nennt, „enkelsicheres“ Handeln soll die Meierei, die kürzlich 125-jähriges Bestehen feierte und den deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreis gewann, in die Zukunft führen. Man setzt alles daran, die regionale Wertschöpfungskette zu stärken, und fertigt neben Milch unter anderem auch Butter, Quark und Joghurt. Bilder in der ehemaligen Meieristenwohnung zeugen noch von der Zeit, als die Bauern ihre Milch per Pferdefuhrwerk ablieferten. Im nahen Umkreis hat die Meierei viele Stammkunden, die ihr seit Jahrzehnten die Treue halten. Die Horster Milch steckt jetzt im prägnanten Hofgut-Tetrapak. Produktionsleiter Ernst-Uwe Ehmsen sorgt mit seinem Team dafür, dass die tagesfrisch angelieferte Milch exakt kontrolliert, homogenisiert, auf den Fettgehalt von 3,5 Prozent beziehungsweise 1,5 Prozent gebracht und bei 75 Grad pasteurisiert wird. „Aus dieser echten Frischmilch können Sie zu Hause noch Dickmilch und Joghurt machen, weil die natürlichen Mikroorganismen nicht abgetötet wurden“, erklärt Dr. Tatjana Tegel. Mit Swantje Bues und Solveig Hannemann ist sie sich einig: Die neue frische Weidemilch von Hofgut ist ein ebenso gesundes wie ehrliches und nachhaltiges Produkt.

Erhältlich überall bei Markant.