Info

Blasenfrucht
Der Name Physalis leitet sich vom griechischen Wort „physa“ für „Blase“ ab. Damit wird der laternenförmige, blasenartige Blütenkelch der Frucht beschrieben.

Kelche wie Lampions
Wenn die Blüten der Physalis befruchtet sind, wachsen die Kelchblätter weiter und bilden die hübschen laternenförmigen Hüllen.

Exotisch, aber seit Langem bekannt
Physalis wurden bereits kurz nach Christi Geburt in den Schriften des griechischen Arztes Dioscurides erwähnt; er war der wohl berühmteste Pharmakologe des Altertums.

Physalis aus Norddeutschland
Die Früchte lassen sich ähnlich wie die mit ihnen verwandten Tomaten auch bei uns relativ leicht anbauen, entweder säen oder pflanzen – für die kleine Ernte aus dem eigenen Garten.

Die papierartige Hülle der Physalis ist auf den ersten Blick eher weniger verlockend. Dafür verbirgt sich im inneren ein ganz besonderes Früchtchen mit einzigartigem Geschmack.

Ihr fruchtiges Geheimnis im Inneren lässt sich von außen fast nicht erahnen. Gut verborgen steckt die Physalis unter einer bräunlichen, trockenen Hülle. Dennoch macht bereits diese filigrane, ungewöhnlich geformte Verpackung neugierig. Sie sieht aus wie ein Lampion – kein Wunder, ist die Physalis doch verwandt mit der hierzulande bekannten Zierpflanze namens Lampionblume. Bei Letzterer liegt das Augenmerk allerdings auf den leuchtend orange gefärbten Fruchthüllen, die gern in Herbstgestecken und Trockensträußen verarbeitet werden.

Mehr als eine Dekofrucht
Wer das erste Mal eine Physalis kostet, wird davon überrascht, wie kräftig und süß-herb das Aroma dieser appetitlich orangefarbenen Frucht ist. Manche vergleichen den Geschmack mit Ananas, andere erinnert er eher an Maracuja. Am besten selbst probieren – entweder pur oder in Obstsalaten, Müslis und Joghurts. Besonders hübsch machen sich Physalis als exotische Dekoration auf Cocktails, Käseplatten, Salaten und Nachspeisen.

Steile Karriere
Die ursprüngliche Heimat der Physalis liegt im sonnigen Südamerika. In den vergangenen Jahren haben die Früchte eine steile Karriere im Obstregal hingelegt und sind heute überall erhältlich. Sie schmecken nicht nur außergewöhnlich und sehen ebenso besonders aus, sondern enthalten zudem noch viele gesunde Substanzen. So punkten Physalis außer mit Eisen, Phosphor und Kalium mit einem hohen Gehalt an Beta-Carotin. Es wird vom Körper in Vitamin A umgewandelt, das unser Körper für das Wachstum, für gesunde Haut und Schleimhäute, die Blutbildung, den Stoffwechsel und für das Sehvermögen braucht. Somit sind Physalis kleine, hübsche, wohlschmeckende Früchtchen, die jeder unbedingt probiert haben sollte.